Petersberger Dialog: AWO fordert stärkere Einbindung der Sozialverbände in die deutsche Klimaschutzpolitik

Anlässlich des Petersberger Dialogs fordert der AWO Bundesverband, Sozialverbände stärker in die deutsche Klimaschutzpolitik einzubinden. Dazu erklärt Jens M. Schubert, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:
 
„Wir stehen hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Alle Bemühungen darum müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Aber: Klimaschutzpolitik hat immer auch eine soziale Dimension. Wir sehen bereits jetzt, dass die Folgen des Klimawandels diejenigen stärker treffen, die sozioökonomisch benachteiligt sind. Das muss stärker berücksichtigt werden und diese Ungleichheit darf sich bei den Kosten der nötigen Schutzmaßnahmen nicht fortsetzen. Wir müssen sicherstellen, dass sie gerecht verteilt werden. Die Sozialverbände mit ihren Erfahrungen müssen deshalb in die Planung von Strategien eingebunden werden."

Es sei daher sehr zu begrüßen, wie und dass die Bundesumweltministerin zuletzt intensiv in den Dialog mit den Verbänden getreten sei. Dieser Dialog müsse auch von der künftigen Bundesregierung unabhängig von ihrer Zusammensetzung fortgesetzt und intensiviert werden.
 
Beim diesjährigen Petersberger Dialog treffen sich rund 40 Minister und Ministerinnen zur informellen Vorbereitung der UN-Klimakonferenz und um klimapolitische Maßnahmen zu diskutieren. 

Der AWO Bundesverband hatte 2018 als erster Wohlfahrtsverband ein Modellprojekt zur Umsetzung von Klimaschutz in Einrichtungen der stationären Pflege gestartet und setzt sich zudem für die Erreichung der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung ein. Mehr dazu: https://wirarbeitendran.awo.org/

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