AWO-Doppelspitze Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl zum heutigen Weltjugendtag: „Wir fordern die Staatsregierung auf, an allen Schulen Bayerns Jugendsozialarbeiter*innen einzustellen“

Mobbing, Gewaltbereitschaft, soziale Isolation oder psychische Probleme sind nur wenige Beispiele für etliche Probleme, die Kinder und Jugendliche betreffen können und bei deren Bewältigung sie Unterstützung von Jugendsozialarbeiter*innen erfahren – sofern solche an ihrer Schule tätig sind. „Wir fordern die Staatsregierung auf, an allen Schulen Bayerns Jugendsozialarbeiter*innen einzustellen. Bislang gibt es sie im Freistaat nur an sogenannten Brennpunktschulen sowie an bestimmten Schultypen wie Grund- und Berufsschule. Unterstützungsbedarf haben Kinder und Jugendliche aber an allen Schultypen. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, wenn es Jugendsozialarbeit künftig auch in Kindertagesstätten geben würde, weil diese eine gute Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern wären“, erklären Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl, die Landesvorsitzenden der Arbeiterwohl-fahrt (AWO) in Bayern, anlässlich des heutigen Weltjugendtags.

Aktuell gibt es laut Bayerischem Sozialministerium zirka 1170 Stellen verteilt auf etwa 1487 Einsatzorte bei rund 4700 allgemeinbildenden Schulen bayernweit. Die positive Wirkung von Jugendsozialarbeiter*innen, die mit Schulen und anderen Netzwerken kooperieren, ist so unbestritten wie belegt, unter anderem in der Umfrage der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit während der Corona-Pandemie. Auch in der Langzeitstudie von AWO und dem Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) zu möglichen Folgen von Kinderarmut wird Jugendsozialarbeit als wichtiger unterstützender Faktor für die positive Entwicklung Heranwachsender genannt.
 

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