Klimafreundlich pflegen: AWO präsentiert Ergebnisse von Klimaschutzprojekt in stationären Pflegeeinrichtungen

An diesem Mittwoch, den 21. Februar, stellt der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt in Berlin erste Ergebnisse einer Modellprojektreihe zu Klimaschutz in Pflegeeinrichtungen vor. Im Rahmen des Projekts „klimafreundlich pflegen – überall“ erhob der Verband erstmals in Deutschland den CO2-Fußabdruck in den beteiligten 90 Einrichtungen, die Klimaschutzziele und -maßnahmen umsetzten. Erste Ergebnisse, die Berechnungen von einem Drittel der teilnehmenden Einrichtungen umfassen, zeigen Einsparungen in Höhe von 1.594 t CO2. Die Arbeiterwohlfahrt gilt beim betrieblichen Klimaschutz als Vorreiterin in der Freien Wohlfahrtspflege.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Claudia Mandrysch, Vorständin des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt, der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, und Gastgeber Jan Philipp Albrecht von der Heinrich-Böll-Stiftung. Es folgen eine Keynote von der Neurowissenschaftlerin und Bestseller-Autorin Prof. Dr. Maren Urner, die Präsentation der Projektergebnisse und eine Podiumsdiskussion u.a. mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Tina Rudolph.

Vertreter*innen der Presse sind herzlich eingeladen.
Mittwoch, 21. Februar 2024, 10:30 Uhr bis 16:15 Uhr, Heinrich-Böll-Stiftung. Wir bitten um Anmeldung unter Nennung des Mediums via presse(at)awo.org.

Hintergrund:  
2016 hat sich die AWO auf ihrer Bundeskonferenz zum Pariser Klimaschutzabkommen und dem darin verankerten 1,5-Grad-Ziel bekannt und arbeitet darauf hin, für ihre Einrichtungen noch vor dem Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Das Projekt „klimafreundlich pflegen“ hat dafür wichtige Grundlagenarbeit geleistet. Mit der Verabschiedung ihres Grundsatzprogramms im Jahr 2019 hat die AWO betont, dass der Erhalt der Ökosysteme und der natürlichen Lebensgrundlagen eine Frage von Gerechtigkeit und damit Teil der Grundwerte des Verbandes ist.
Ältere Menschen, Vorerkrankte und Kinder, sowie von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffene Menschen, sind schon heute den gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Klimakrise in besonderer Weise ausgesetzt. Gleichzeitig sind diese Menschen zudem weniger in der Lage, sich individuell an die Klimafolgen anzupassen. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege kommt der AWO dabei eine sozialanwaltschaftliche Rolle zu, denn eine sozial-ökologische Transformation bedeutet, die Gesundheit und Teilhabe aller Menschen zu sichern.

Mehr zum Projekt unter: www.klimafreundlich-pflegen.de

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