Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl sind die neuen AWO-Landesvorsitzenden


Ministerpräsident Markus Söder: „Die Arbeiterwohlfahrt wird auch künftig einen umfangreichen Beitrag zur Gestaltung unseres Sozialstaates leisten“.


Es ist offiziell: Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl sind soeben auf der ersten digitalen und insgesamt 27. Landeskonferenz der Bayerischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) von den Delegierten als Landesvorsitzende gewählt worden. Die erste Doppelspitze in der Geschichte der AWO Bayern folgt auf Thomas Beyer, der seit 2004 den Verband führte und für die neue Amtsperiode nicht mehr kandidiert hat. Zu Schleys und Wolfshörndls Stellvertreter*innen wurden Bernhard Feuerecker, Vorsitzender des AWO-Bezirksverbands Niederbayern/Oberpfalz, Brigitte Protschka, Vorsitzende des AWO-Bezirksverbands Schwaben, und Rudolf Schober, Vorsitzender des AWO-Bezirksverbands Ober- und Mittelfranken, gewählt (alphabetische Reihenfolge).

Erste Äußerungen der neugewählten Doppelspitze: „Unsere Arbeit wird sich stark auf die Förderung des Wohlfahrtswesens und sämtlicher Zwecke der Freien Wohlfahrtspflege konzentrieren. Es wird darum gehen, wie man mit Kranken, mit Menschen mit Behinderung, mit Langzeitarbeitslosen, mit Empfängern von Grundsicherung oder Sozialhilfe und insgesamt mit Sozialleistungen umgeht. Dazu gehören die Bereiche Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen, dazu gehört die Altenhilfe und die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, die Förderung des Gesundheitswesens ganz allgemein, die Beratung von Migrant*innen. Das ist ein großer Aufgabenbereich, um den wir uns kümmern wollen“, erklärt Schley, die die erste Frau an der Spitze des AWO-Landesverbands ist. Wolfshörndl: „,Gut, dass es die AWO gibt‘ gilt seit über 100 Jahren in Bayern. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in herausfordernden Zeiten.“

Anlässlich der AWO-Landeskonferenz haben sich auch prominente Stimmen des politischen Bayern geäußert. So zeigt sich Ministerpräsident Markus Söder in seinem Grußwort überzeugt: „Die Arbeiterwohlfahrt wird auch künftig einen umfangreichen Beitrag zur Gestaltung unseres Sozialstaates leisten.“ Bayerns Sozialministerin Caroline Trautner äußerte sich wiederum so: „Jemandem in die Augen schauen, seine Bedürfnisse und Wünsche sehen – das tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO jeden Tag aufs Neue. Damit leisten sie einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“ Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, freut sich wiederum, mit der AWO „an einem Strang zu ziehen. Gemeinsam setzen wir uns für eine ökologischere und sozial gerechtere Wirtschaftsweise ein“. Weitere Grußworte – wegen der Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkung der Teilnehmer*innen liegen alle in schriftlicher Form vor – entrichteten unter anderen der Präsident des Bayerischen Bezirketags Franz Löffler, der Vorsitzende des DGB in Bayern Matthias Jena und die Vorsitzende des Sozialausschusses im Bayerischen Landtag Doris Rauscher.

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Die AWO in Bayern zählt ca. 60.000 Mitglieder und beschäftigt über 33.000 hauptamtliche Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 13.500 Menschen ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.900 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

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